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VollsperrungStreit um NachtangelverboteWeiterhin große
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Kinder sind wieder beim Steinhuder-Meer-Lauf am Start (Foto: gi)

Kinder sind wieder beim Steinhuder-Meer-Lauf am Start

„Dieses Mal wollen wir die 350 knacken”, sagt Hartmut Strecker. Das ist nicht übermäßig hoch gegriffen, denn 349 Läufer waren schon im vergangenen Jahr beim Steinhuder Meer Lauf gemeldet. Ein kleines Plus verspricht sich der Vorsitzende des TSV Poggenhagen allein schon durch die wieder ins Programm aufgenommenen Kinderläufe. Die werden von der JSG Poggenhagen-Bordenau organisiert und führen wahlweise 450 oder 850 Meter über das TSV-Gelände. „Alle Kinder unserer Grundschule haben die Einladung mit den Zeugnissen erhalten”, berichtet Strecker, hofft aber auch auf einige weitere Kinder aus den umliegenden Orten. Alle Kinder bekommen eine Startnummer wie die „Großen” und auch einen Laufchip. „Am besten mit der ganzen Familie kommen, wir haben für jeden die richtige Strecke im Angebot”, lautet seine Empfehlung. Wie auch schon bei den vergangenen Auflagen können beim Steinhuder Meer Lauf wahlweise 5 oder 10 Kilometer sowie als längste Distanz der Halbmarathon gelaufen werden. Letzterer macht dem Veranstaltungsnamen Ehre und führt in einer Runde über die Badeinsel, hat also wirklich „Meer-Bezug”. Gestartet werden die drei Läufe zeitgleich um 10 Uhr auf der Dewitz-von-Woyna-Straße, die beiden Kinderläufe sind vorab gegen 9.30 Uhr dran. Im Ziel gibt es ebenso Läuferverpflegung wie auf der Strecke, Grillstand und Kuchenbüfett werden ebenfalls zur anschließenden Stärkung bereitstehen. Alle Läufer können sich direkt nach dem Finish wieder Urkunden ausdrucken lassen.
Josef Sedlacek tritt nach 47 Jahren als Trampolin-Spartenleiter zurück (Foto: gi)

Josef Sedlacek tritt nach 47 Jahren als Trampolin-Spartenleiter zurück

Es wird nicht viele Ehrenamtliche in Sportvereinen geben, die so lange eine Führungsposition innehatten wie Josef (Jupp) Sedlacek. Von 1972 bis zum 4. Januar 2019 leitete er die Sparte Trampolin, Trainer war er bereits ab dem 4. Februar 1981 und musste dieses Amt aus Krankheitsgründen am 21. Dezember 1992 an Wolfgang Rademacher abgeben. „In der Aufbauzeit der Sparte standen ein Trampolin und zwei Übungseinheiten in der Woche zur Verfügung”, erinnert sich Sedlacek. Später gab es auch in der Leinesporthalle Übungszeiten und ein zweites Trampolin. Sedlacek war beim Niedersächsischen Turnerbund (NTB) auch als Stützpunktleiter eingesetzt und sichtete mit dem TuS Wunstorf und dem TK Berenbostel Talente. „Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten, die Familie Rademacher wurde zum Aushängeschild unseres Vereins”, so der scheidende Spartenleiter. Dass in Poggenhagen guter Trampolinsport geboten wird, sprach sich auch im Land herum. Die Niedersächsischen Meisterschaften wurden 1975 vom TSV in eigener Halle ausgetragen, Rundfunk und Fernsehen berichteten. In der Leinezeitung wurde mit der Überschrift berichtet „Weltmeister flogen durch die Luft”, Europameisterin Ute Luxon und Weltmeister Paul Luxon zeigten lustige Einlagen. Aus Poggenhagen kamen die deutschen Meisterinnen Annika Koch, Stefanie Hapke und Heike Holthoff, einen dritten Platz erreichte Melanie Splisteser. Stefanie Hapke wurde Jugend-Europameisterin und erhielt von der Stadt Neustadt eine Goldmedaille. Und bei der größten Trampolinveranstaltung der Welt in Dillenburg turnten sich Stefanie Hapke und Katrin Korff vom TSV Poggenhagen an die Weltspitze. Schließlich war Jupp mit dem Trampolin 3-Kampf Vorreiter für die Landes- und internationalen Deutschen Turnfeste. „Die Eiche, die auf dem Sportplatz steht, haben wir vom Deutschen Turnfest in Berlin mitgebracht”, so Sedlacek. Er dankte den vielen Helfern und besonders seiner Frau Inge. Sie war Kampfrichterin und Schreiberin. Geschäftsführerin Verena Zunke würdigte die Verdienste von Sedlacek. Er habe viele Deutsche Meister hervorgebracht, Heike Holthoff vom TuS Vahrenwald wurde sogar Weltmeisterin. „Du warst auf Landes- und Bundesebene für den Trampolinsport tätig und bist zu allen Landes- und deutschen Turnfesten mit den Turnern gefahren”, berichtete Zunke. Sie dankte im Namen des Vereins für fast 50-jährigen unermüdlichen Einsatz. Foto: gi
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