Sport auf der Badeinsel | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Sport auf der Badeinsel

So könnte es aussehen: Ein Vorschlag der Trainingsgruppe für Calesthenics-Geräte. (Foto: privat)
So könnte es aussehen: Ein Vorschlag der Trainingsgruppe für Calesthenics-Geräte. (Foto: privat)
So könnte es aussehen: Ein Vorschlag der Trainingsgruppe für Calesthenics-Geräte. (Foto: privat)
So könnte es aussehen: Ein Vorschlag der Trainingsgruppe für Calesthenics-Geräte. (Foto: privat)
So könnte es aussehen: Ein Vorschlag der Trainingsgruppe für Calesthenics-Geräte. (Foto: privat)

Bisher gibt es nur Spielplätze auf der Badeinsel. Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe möchte das gerne ändern. Zusammen setzen sie sich für einen „Calisthenics Park“ auf der Badeinsel ein. Fast durchgehend von Januar bis Dezember trainiert die Gruppe jeden Sonntag ab 10 Uhr auf der Badeinsel, wie Corinna Nohl auf Nachfrage erläutert. Die Ursprünge dieser Gruppe liegen im Hexagon und bei Marc Bodet. Anschließend haben Ehrenamtliche unter Führung von Uwe Bredthauer und Corinna Nohl dieses Training auf der Badeinsel, das für jeden offen ist, fortgesetzt. Bisher hat jeder zum Training mitgebracht, was er zu Hause hat. Geht es nach den Vorstellungen der Gruppe, soll sich das bald in Form eines „Calisthenics Parks“ ändern. Nohl kennt bereits Calisthenics Geräte aus Spanien. Dort hat sie schon zusammen mit ihrer Familie an verschiedenen Geräten trainiert.

„Calisthenics“ bedeutet „Schöne Kraft“ und wird oft als „Körpergewichtstraining“ oder „Eigengewichtsübungen“ bezeichnet. Wobei der Begriff mehr als nur einfache Liegestütze oder Klimmzüge umfasst. Es handelt sich dabei überwiegend um ein Training mit dem eigenen Körpergewicht. Dabei wird der Fokus auf die Zusammenarbeit verschiedener Muskelgruppen gelegt. Somit gehören zum Training viele Stabilisationsübungen und Halteübungen. Diese Art von Training plus die Hinzunahme von Gewichten oder Variationen der Übungen ist für jedes Fitnesslevel und auch für jedes Alter geeignet. „Bisher ist die Variabilität der Trainings auf der Badeinsel nicht immer gegeben“, so Nohl. Ein „Calisthenics-Park” könnte da Abhilfe schaffen.

In der Ortsratssitzung am 28. Januar hat Nohl die Idee der Gruppe anschaulich dargestellt. Angedacht ist ein Gerät, dass später auch erweitert werden kann. „Wir sind davon überzeugt, dass diese Art von Sportpark deutlich mehr Leute anspricht als einzelne Sportgeräte, an denen jeweils einzelne Muskelgruppen trainiert werden“, erläutert Nohl. An den Geräten können unter anderem Klimmzüge, Liegestütze, Hangelübungen und Unterarmstützvarianten geübt werden. Angedacht ist auch eine Tafel neben dem Sportgerät mit Übungsanleitungen. So kann jeder, der Lust hat,die Geräte ausprobieren. Aufgrund der wöchentlichen Präsenz der Gruppe hofft man, dass die Geräte auf jeden Fall genutzt werden. „Wir hoffen, dass durch unsere bestehende Gruppe und durch die Publicity auf Grund des Tourismus Faktors in Steinhude dieser Park großen Anklang findet und intensiv genutzt wird“, so Nohl.

Anklang fand er auf jeden Fall bei den Mitgliedern des Ortsrates, die auch begeistert waren, dass die Finanzierung bereits steht. Eine Entscheidung wird es aber erst in einer der kommenden Ortsratssitzungen geben. Denn die Badeinsel gehört zum einen der Region Hannover und zum anderen gibt es für sie immer noch kein Zukunftskonzept. Dazu müsste dann der „Calesthenics Park” passen.


Verena Walter-Bockhorn (wb)
Verena Walter-Bockhorn (wb)
Freie Journalistin
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