Die Ladenflächen im Rathaus, Südstraße 3, werden für eine multifunktionale Nutzung für Einzelhandel und gastronomischen Kleinbetrieb umgebaut. Dafür gab es im Rat der Stadt 28 Ja, drei Nein und sieben Enthaltungen. Die im Erdgeschoss gelegene Ladenfläche ist 71,74 Quadratmeter groß (rechte Seite), die benötigten Finanzmittel für die Umbaumaßnahmen von 75.000 Euro werden außerplanmäßig bereitgestellt. Anstelle der ehemaligen Anlaufstelle für Flüchtlinge soll ein Innenstadtbüro eingerichtet werden. Verschiedene Nutzungen, wie die Unterbringung für eine zukünftige Bauleitung der Innenstadtsanierung wäre möglich. Für die rechte Seite gäbe es aus der Gastronomie Anfragen, eine scheint sehr konkret zu sein.
Martin Pavel (CDU) ist für eine Belebung der Innenstadt, doch hätten der Ortsrat, die Werbegemeinschaft und auch der Kulturring beteiligt werden müssen. Der Politiker hätte sich mehr Offenheit gewünscht, die Art und Weise, wie hier vorgegangen sei, gefalle ihm nicht. Martin Ehlerding (SPD) wies darauf hin, dass es sich um städtisches Eigentum handele und es in diesem Fall keiner politischen Beteiligung bedürfe. Hier könne die Verwaltung „einfach mal schnell machen“, was sie auch getan habe. Bürgermeister Carsten Piellusch (SPD) berichtete, dass sich die Werbegemeinschaft an die Politik und nicht an die Verwaltung gewendet habe. „Manchmal müsse auch auf das Gaspedal gedrückt werden“, so Piellusch. Er glaube, dass die Maßnahme eine gute Sache für die Stadt sei. Thomas Silbermann (SPD) sieht noch eine Beteiligung des Ortsrates Wunstorf, er werde sein Anhörungsrecht wahrnehmen. Silbermann befürwortet die Maßnahme mit Innenstadtbüro und Gastronomie.