Sicher zur Schule | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Sicher zur Schule

Schulwegtraining in Bokeloh: An der Querung der Schaumburger Straße.  (Foto: gi)
Schulwegtraining in Bokeloh: An der Querung der Schaumburger Straße. (Foto: gi)
Schulwegtraining in Bokeloh: An der Querung der Schaumburger Straße. (Foto: gi)
Schulwegtraining in Bokeloh: An der Querung der Schaumburger Straße. (Foto: gi)
Schulwegtraining in Bokeloh: An der Querung der Schaumburger Straße. (Foto: gi)

„Für viele Kinder ist der Schulweg der erste Weg, den sie oft allein bewältigen“, sagte Kontaktbeamtin Catharina Bode von der hiesigen Polizei. Dabei sei es ganz wichtig, gemeinsam auf der Straße zu üben, dieser Teil der Schulanfängeraktion finde immer nach den Sommerferien für die Kinder statt. Es wird auf den Wegen gegangen, angesehen - wie parkende Autos die Sicht versperren, wo wie Straßen überquert werden können und wo ganz besonders aufgepasst werden muss. „Am Ende erhalten alle Schülerinnen und Schüler den Fußgängerführerschein“, berichtete Bode. Das steigere die Motivation bei der Aktion aufmerksam mitzumachen.

Das Angebot habe einen klaren Hintergrund. Kinder nehmen den Straßenverkehr anders wahr als Erwachsene, sie sind kleiner, können die Straßen schlecht einsehen oder werden oft von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen. Und außerdem seien Geschwindigkeiten und Entfernungen von Kindern erst Fähigkeiten, die mit zunehmenden Alter entwickelt würden. „Die Eltern sollten mit ihren Kindern üben und nicht den kürzesten, sondern den sichersten Weg nehmen mit Ampeln und Querungen“, so die Kontaktbeamtin. Sie rät in der dunklen Jahreszeit, die Kinder mit Reflektoren und Beleuchtung auszustatten, das gelte auch für die jungen Radfahrer. Und schließlich sollte darauf verzichtet werden, Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen. Elterntaxis seien ein großes Problem und sorgten für kritische Situationen vor der Schule.


Hans-Heiner Giebel (gi)
Hans-Heiner Giebel (gi)
Freier Journalist
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