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Beim Treffen vor Ort (v.li.): Ernst Greten, Wilhelm Bredthauer, Karsten Vogel, Walter Zychlinski, Frauke Meyer, Ursula Müller-Krahtz, Werner Backeberg , Jörg Prante und Matthias Emmrich. (Foto: wb)
Beim Treffen vor Ort (v.li.): Ernst Greten, Wilhelm Bredthauer, Karsten Vogel, Walter Zychlinski, Frauke Meyer, Ursula Müller-Krahtz, Werner Backeberg , Jörg Prante und Matthias Emmrich. (Foto: wb)
Beim Treffen vor Ort (v.li.): Ernst Greten, Wilhelm Bredthauer, Karsten Vogel, Walter Zychlinski, Frauke Meyer, Ursula Müller-Krahtz, Werner Backeberg , Jörg Prante und Matthias Emmrich. (Foto: wb)
Beim Treffen vor Ort (v.li.): Ernst Greten, Wilhelm Bredthauer, Karsten Vogel, Walter Zychlinski, Frauke Meyer, Ursula Müller-Krahtz, Werner Backeberg , Jörg Prante und Matthias Emmrich. (Foto: wb)
Beim Treffen vor Ort (v.li.): Ernst Greten, Wilhelm Bredthauer, Karsten Vogel, Walter Zychlinski, Frauke Meyer, Ursula Müller-Krahtz, Werner Backeberg , Jörg Prante und Matthias Emmrich. (Foto: wb)

Der Verein zum Erhalt des Steinhuder Meeres (VESM) sucht aktuell den Dialog mit den Parteien. Zunächst waren Vertreter der CDU zum einem informellen Gespräch zu Gast, nun folgten Vertreter der SPD. Hierzu gehörten unter anderem Werner Backeberg, Sprecher für Umwelt und Klimaschutz, als auch Karsten Vogel, Sprecher Regionalplanung, Naherholung, Metropolregion und Europaangelegenheiten.

Im Austausch: Vertreter des Vereins und der Politik. (Foto: wb)

Schlammkrise am Steinhuder Meer

Bereits zweimal hat der Verein zum Erhalt des Steinhuder Meeres zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Thema war jeweils die zunehmende Verlandung des Meeres. Nun hat der Verein den Kontakt zur Politik gesucht.

In die Thematik führten Ernst Greten und Wilhelm Bredthauer (beide VESM) ein. Dabei schilderten sie eindrucksvoll die frühere Funktion der Deipen für das Steinhuder Meer. Wo früher eine Strömung war, haben sich vier bis fünf Millionen Kubikmeter Schlamm abgelagert. Um das System wiederherzustellen, muss der Schlamm raus. Die Ursache für die Verschlammung sieht man in der landwirtschaftlichen Düngung, Kläranlage in den 1960er Jahren und Bau einer Leitung zur Leine, wodurch es keinen Zufluss mehr über die Leine zum Steinhuder Meer gibt. Während früher das Wasser über die Felder ins Meer ging, wurde das durch den Meerbach unterbunden. Dadurch verringerte sich das Wassereinzugsgebiet des Meeres. Nach diesen Ausführungen ist allen Anwesenden schnell klar, dass etwas passieren muss. Nur wohin mit dem Schlamm?

Entstehung eines Projektes

Bei dem angestrebten Entnahmevolumen ist allen klar, dass es eine Fläche geben muss, wo der Schlamm gelagert werden kann. Nach Ansicht der VESM kommen dafür abgetorfte Fläche in Schneeren in Frage. Auf den Schlamm würde man Moorpflanzen pflanzen. Dies soll zu idealen Renaturierungsbedingungen im Moor führen. Nichts zu tun ist keine Option, bilanziert Backeberg schließlich. Dabei führt er aus, dass er sich etwas anderes als die vom VESM vorgestellten Maßnahmen auch nicht vorstellen kann. Allerdings möchte er die Maßnahmen pilotieren. Zunächst klein anfangen und sehen, was dann passiert. Nach Informationen der VESM hat Dr. Conrad Ludewig vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser bereits vorgeschlagen, eine Rinne in den Deipen zu entschlammen. Abschließend stellt Backeberg fest, dass sich die Politik klar positionieren muss. Nur dann ist der Verwaltung klar, dass das angestrebte Projekt politisch begleitet wird. Und so geht ein informeller Austausch mit ein bisschen Hoffnung zu Ende.


Verena Walter-Bockhorn (wb)
Verena Walter-Bockhorn (wb)
Freie Journalistin
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