Bürgermeister Carsten Piellusch und Kommodere Oberst Markus Knoll vom Lufttransportgeschader (LTG) 62 unterzeichneten im Ratssaal eine Patenschaftsurkunde. „Mit der Patenschaft kann die Gemeinschaft weiter mit Leben gefüllt werden. Viele Soldaten und Soldatinnen leben in unserer Stadt und tragen zum gesellschaftlichen Leben bei. Wir gehören zusammen“, sagte Piellusch. Unterzeichnet wurde die Patenschaftsurkunde von Knoll gleichzeitig auch in seiner Funktion als Standortältester. So gilt die Urkunde für alle sieben auf dem Fliegerhorst stationierten Einheiten. Der Bürgermeister hob das Öffnen der Tore des Fliegerhorstes mit dem Biwak und der Vortragsreihe hervor, diese Offenheit sei nicht selbstverständlich. „Wir pflegen seit vielen Jahren eine Partnerschaft mit dem LTG“, so der Bürgermeister. Nun sei das alles in eine Urkunde gegossen worden.
Es sei ein großes Privileg, das Geschwader als Alleinstellungsmerkmal in Deutschland hier stationiert zu haben. Piellusch schätze die Beteiligung des LTG am städtischen Schützenfest oder am Volkstrauertag, die gelebte vernetzte Sicherheit am Blaulicht-Tisch sowie die Gründung des Vereins „Helfende Raben“ vor zwei Jahren. „Wir stehen zueinander, die Zusammenarbeit ist hervorragend, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind“, sagte Knoll. Die große Verbundenheit zwischen Stadt und Fliegerhorst besteht seit dem 19. Dezember 2014 mit der Stationierung des Flugzeuges A400M. Der Auftrag an die nächste Generation sei es, die Patenschaft mit Leben zu füllen oder es besser zu machen. „Ich bin einmal dreist und sage, dass die Firma Airbus auch dazu gehöre“, fügte der Standortälteste an. Das LTG und seine Angehörigen nehmen an vielen Veranstaltungen teil, dadurch entstünden enge Verbindungen.