Von der Idee bis heute | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Von der Idee bis heute

Im Ratssaal: Begrüßung der Gäste aus Wolmirstedt. (Foto: privat)
Im Ratssaal: Begrüßung der Gäste aus Wolmirstedt. (Foto: privat)
Im Ratssaal: Begrüßung der Gäste aus Wolmirstedt. (Foto: privat)
Im Ratssaal: Begrüßung der Gäste aus Wolmirstedt. (Foto: privat)
Im Ratssaal: Begrüßung der Gäste aus Wolmirstedt. (Foto: privat)

Der Bürgermeister, Mitglieder aus dem Verwaltungsausschuss und Mitarbeitende der Verwaltung trafen sich am 20. November im Ratssaal anlässlich des 35. Jubiläums der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde mit Gästen aus Wolmirstedt. Es schloss sich eine Wanderung mit Nachtwächter Dieter Kohser und ein gemeinsames Essen im Ratskeller an. Wolmirstedt liegt nur 15 Kilometer von Magdeburg entfernt, gehört zum Landkreis Börde und hat 12.000 Einwohner. Die aktuelle Bürgermeisterin Marlies Cassuhn tritt in den Ruhestand, Amtsnachfolger wird ab dem 7. Dezember 2025 Mike Steffens.

Hier einige Daten, die Bürgermeister Carsten Piellusch in seinem Vortrag Revue passieren ließ: Am 23. September 1987 hatte der Rat der Stadt Wunstorf beschlossen, die Verwaltung prüfen zu lassen, inwieweit eine Partnerschaft mit einer Stadt in der DDR realisierbar sei. Nur zwei Jahre später im November 1989 fiel die innerdeutsche Grenze. Im Dezember 1989 reisten drei Handwerksmeister aus Wolmirstedt geschäftlich in den Westen. Während dieser Reise überbrachten sie die Nachricht, dass Wolmirstedt an einer Partnerschaft mit Wunstorf interessiert sei, das war der erste Schritt zur späteren Städtepartnerschaft.

Am 31. Januar 1990 fasste der Rat einen Grundsatzbeschluss, dass eine Partnerschaft mit Kreis und Stadt Wolmirstedt eingegangen werden solle. Das wurde in der Sitzung des Rates am 15. Juni 1990 im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern aus Wolmirstedt beschlossen. Die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde in Wolmirstedt war am 9. November 1990. Seitdem finden wechselseitige Besuche statt. „Die Partnerschaft lebt und wir haben es in den Händen, sie weiterzuentwickeln und lebendig zu halten“, sagte Piellusch.


Hans-Heiner Giebel (gi)
Hans-Heiner Giebel (gi)
Freier Journalist
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