Wunstorfer Stadtanzeiger - Das Mitteilungs- und Anzeigenblatt für die Wunstorfer Region

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Von der Kampfarena über die 
Tanzbühne bis hin zur Rennbahn

Platz vor der Kirche stellt beim diesjährigen 14. Kinder- und Jugendtag seine Wandlungsfähigkeit unter Beweis

WUNSTORF (tau). Mit dem 14. Kin­der- und Ju­gend­tag sind Ver­an­stal­ter und Teil­neh­mer wie auch die Be­su­cher hoch zu­frie­den. Am ver­gan­ge­nen Sonn­abend stimmte ein­fach al­les, die Or­ga­ni­sa­tion, das An­ge­bot an den Stän­den, das Pro­gramm auf der Ak­ti­ons­fläche und natür­lich das Wet­ter. Die Fußgän­ger­zone war voll mit Fa­mi­li­en, die das ge­ballte Po­ten­zial der Kin­der- und Ju­gend­ar­beit in Wunstorf ken­nen­ler­nen woll­ten. 26 Ver­eine und In­sti­tu­tio­nen be­tei­lig­ten sich an der Ver­an­stal­tung, die alle zwei Jahre statt­fin­det und dies­mal un­ter dem Motto "­Spiele ohne Gren­zen" stand. Das Pro­jekt "­kurze We­ge" nahm das bei­spiels­weise zum An­lass, um ü­ber das ei­gent­li­che Ver­an­stal­tungs­gelände hin­aus­zu­ge­hen und im Bür­ger­park das Team­spiel "Jug­ger" an­zu­bie­ten. Auf der Ak­ti­ons­fläche vor der Stadt­kir­che war eben­falls eine Menge los. Hier zahlte sich die gute pla­ne­ri­sche Vor­ar­beit der Or­ga­ni­sa­to­ren aus. "Das ab­wechs­lungs­rei­che Büh­nen­pro­gramm war ein großes High­light", sagt Stadt­ju­gend­ring-Spre­che­rin Na­dine Heu­er. "Wir hat­ten den Ein­druck, dass un­heim­lich viele Be­su­cher sich viele Ak­tio­nen an­ge­guckt ha­ben. Die Tri­bal-Tanz­grup­pen und der Auf­tritt vom KCL Lu­the mit dem E-Kart ka­men sehr gut an. Wir ha­ben auch schon Rück­mel­dun­gen er­hal­ten, das Ganze in zwei Jah­ren zu wie­der­ho­len", so Heuer wei­ter. In der Tat. Die Ak­ti­ons­fläche er­lebte ei­nige Wand­lungs­pro­zes­se, war mal Renn­bahn und mal Kampf­arena. Ji-Do-Kwan Wunstorf be­ein­druckte die Zu­schauer zum Bei­spiel mit Bruch­test und Voll­kon­takt-Vor­führun­gen aus dem Taek­wondo-Sport. Die Ska­ter des Roll­sport­ver­eins zeig­ten Stunts und ho­ben ü­ber Ram­pen mit ih­ren Boards ab. Der TuS baute kur­zer­hand eine Fecht­bahn auf, um das Du­ell zweier Sport­ler zu zei­gen. Viel ge­bo­ten wurde auch an den Stän­den. Hier stand das Mit­ma­chen im Vor­der­grund. Für je­den Ge­schmack war et­was da­bei, von der künst­le­ri­schen Ge­stal­tung bis hin zum Gum­mi­huhn-Golf. Dia­kon Ste­fan Krü­ger stellte den neuen Frei­zeit­sport vor. "Wir wer­den be­stimmt ein Team grün­den und dann Gum­mi­huhn-Meis­ter", so Krü­ger, der für die Ju­gend­ar­beit in den evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­den der Kern­stadt und Bo­keloh zu­stän­dig ist. Die Ak­tion der Stem­pel­kar­ten, die sei­tens der Ver­an­stal­ter an zirka 400 Kin­der aus­ge­ge­ben wur­den, hat sich eben­falls be­währt. So war an den Stän­den im­mer viel los und zur Be­loh­nung gab es für die Kin­der ein Eis. Am Ende war auch fast das ganze Ku­chen­buf­fet geräumt, be­rich­tet Spre­che­rin Na­dine Heu­er. Da­mit wurde also auch das El­tern Café auf dem "Ville-de-Flers-Platz" zwi­schen Stadt­kir­che und Ab­tei sehr gut ge­nutzt. Fo­to: tau

vom 28.09.2017 | Ausgabe-Nr. 39A

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