Ortsbürgermeisterin Christiane Schweer zieht eine gemischte Bilanz für 2025: Fortschritte bei der Badeinsel und positive Übernachtungszahlen, aber auch offene Baustellen wie das Baugebiet „Viertel vor dem Meer“. 2026 stehen große Events und die Kommunalwahl im Fokus. Wie in allen Jahren gibt es auch für das Jahr 2025 Positives und Negatives zu berichten. Manches taucht immer wieder auf und wird auch noch 2026 wie Verkehrskonzept und Erneuerung der Badeinsel. Allerdings wird es 2026 auch Kommunalwahlen geben.
2025 wurde das neue Konzept zur Erneuerung der Badeinsel abgeschlossen und seitens der beauftragten Firma inspektour GmbH vorgelegt. „Hier wurde die Erwartungshaltung jedoch enttäuscht“, so Ortsbürgermeisterin Christiane Schweer (CDU) rückblickend. So brachte das Konzept weder neue Ansätze noch neue Grundideen. Allerdings will man trotzdem prüfen, was kurzfristig umgesetzt werden kann und was bis zum Haushalt 2028 warten kann. Alles wird man natürlich auch unter finanziellen Gesichtspunkten betrachten müssen. In Absprache mit dem Grünflächenamt, der Verwaltung und der Region Hannover hat der Bauhof aktuell unter der Leitung von Herrn Kühnen den lange überfälligen Lichtungsschnitt auf der Badeinsel vollzogen. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. „Hier ist tatsächlich weniger mehr und die Badeinsel hat dadurch bereits optisch gewonnen und durchaus den Charme der Ostsee“, resümiert Schweer.
Dran bleiben muss man am Baugebiet „Viertel vor dem Meer“, so Schweer, die bedauert, dass die Aktivitäten dort zum Stillstand gekommen sind. Positiver beurteilt sie die Entwicklung im Ortskern, wo die Entwicklung weiterzugehen scheint. Auch der beschlossene BauTurbo wird sich auf Steinhude auswirken. „Sicherlich wird hier das ein oder andere Grundstück noch bebaut werden können“, so Schweer. Allerdings müssen die Rahmenbedingungen zum BauTurbo noch abgestimmt werden.
Im Mittelpunkt des Jahres 2026 sieht Schweer die Großveranstaltung „Die Finals – Hannover 2026“. Im Rahmen der Veranstaltung werden vier Sportarten am Steinhuder Meer Ende Juli durchgeführt. „Eine interessante medienwirksame Veranstaltung“, freut sich Schweer. Mit Spannung wird die Vorstellung des Verkehrskonzeptes erwartet. „Das wird sicherlich die politische Diskussion anregen“, so die Erwartung der Ortsbürgermeisterin. Ein Thema, das Schweer ebenso wie die Badeinsel als Thema im Kommunalwahlkampf 2026 sieht. Daneben wird auch das Parken in Steinhude wie auch die Schlammentnahme aus dem Steinhuder Meer im Wahlkampf eine Rolle spielen. „Weitere Wahlkampfthemen werden sich ergeben. Die Parteien sind ja gerade in den Vorbereitungen zur Kommunalwahl“, erläutert Schweer.
„Die Übernachtungszahlen für 2025 lassen vermuten, dass wir einen neuen Rekord an Übernachtungen am Steinhuder Meer haben“ freut sich Schweer. Folglich sieht sie Steinhude ohne Weiteres als konkurrenzfähig mit anderen Erholungsorten an. Gute Entwicklungsideen sieht sie sowohl in einem neuen Ausstellungskonzept auf dem Wilhelmstein als auch in der Umsetzung des Wanderwegkonzeptes.
Bisher liegen nach Auskunft der Steinhuder Meer Tourismus GmbH (SMT) nur die Übernachtungszahlen bis einschließlich August vor. Laut amtlicher Statistik gab es demnach bis einschließlich August 279.354 Übernachtungen im Bereich Wunstorf, Neustadt und Rehburg-Loccum. In der Saison 2024 (April bis August) gab es 207.882 Übernachtungen im genannten Bereich. In der Saison 2025 (April bis August) gab es 227.927 Übernachtungen. Dabei wurden jeweils nur Betriebe ab zehn Betten erfasst.