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Organisatorin Alexandra Mortfeld (vorn links) als Medusa, dahinter die beiden Pferde (links „Lissi“, ein international erfolgreiches Springpferd) mit dem toten Brautpaar.

„Halloween“-Ausritt

30 Reiterinnen vom Reiterhof und auch aus der Umgebung trafen dem Anlass entsprechend verkleidet ein. Leider hatte es auf dem Weg in die Feldmark über den Wedekindweg Richtung Voigtstraße und zurück an der Kirche vorbei einen Regenschauer gegeben. Das hat wohl doch einige Zuschauer dazu bewogen, zu Hause zu bleiben. Organisatorin Alexandra Mortfeld war aber dennoch mit der Resonanz zufrieden. „Wir haben uns nach dem Austritt gemütlich zusammengesetzt und was grusliges gegessen“, sagte Mortfeld. Sie führte den Ausritt als „Medusa“ an. Natürlich war alles, was in der Halloween-Szene Rang und Namen hat, dabei: Hexen, Henker, Pippi Langstrumpf, totes Brautpaar, toter Pumuckl, Dracula, Prinzessin, Teufel, Vampire und einiges mehr. Für die Sicherheit des Halloween-Reiterumzuges sorgte die Feuerwehr aus dem Ort. Die Veranstaltung ist in der Region und vermutlich auch darüber hinaus einmalig. Foto: gi
Ein Halt vor dem Polizeimuseum Niedersachsen: Die Teilnehmer der Wanderung. (Foto: red)

Auf fremdem Terrain

SCHLOß RICKLINGEN (tau). Nienburg war das Ziel der traditionellen Herbst-Stadtwanderung der Turngemeinschaft Schloss Ricklingen. 23 Wanderinnen und Wanderer fuhren mit der S-Bahn von Dedensen nach Nienburg. Die erste Wanderetappe führte vom Bahnhof in die Innenstadt zum Polizeimuseum. Wanderwart Hans-Wilhelm Duvenhorst hatte eine sachkundige Führung organisiert, die die Teilnehmer auf eine Zeitreise vom Mittelalter über „Weimarer Republik”, NS-Zeit bis in die Nachkriegszeit mitnahm. Besonders eindrucksvolle Exponate waren das Hackebeil des Massenmörders Harmann, seine Gefängniszelle und historische Polizeifahrzeuge. Nach dem Mittagessen im „Ratskeller” wanderte die Gruppe bei herrlichem Herbstwetter durch die Innenstadt und an die Weser. Foto: privat
Reformation und Islam (Foto: red)

Reformation und Islam

SCHLOSS RICKLINGEN (mk). Am Reformationstag, 31. Oktober, findet in der St. Barbara-Kirche ein Termin mit Worten, Gesprächen und Musik statt, unter dem Motto „Reformation & Islam - Ein neuer Reformationsskurs im christlichen Glauben - die Veränderungen und das Wissen über den Islam”. Dazu wurden zwei Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft, zwei Menschen mit ganz unterschiedlichem Glauben, zwei Menschen mit verbindenden Gedanken eingeladen.. Dr. Hamideh Mohagheghi: in Teheran geboren, ist eine aus dem Iran stammende Juristin, islamische Theologin und Religionswissenschaftlerin. Sie ist Mitbegründerin des islamischen Frauennetzwerkes Huda, Sprecherin des Rates der Religionen in Hannover und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften für die islamische Theologie an der Universität Paderborn. Prof. Dr. Wolfgang Reinbold: in Kassel geboren, Beauftragter für Kirche und Islam der evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers, Prof. für Neues Testament an der Geord-August-Universität Göttingen, Gründungsmitglied des Rates der Religionen Hannover, Kurator der Dr. Buhmann-Stiftung für interreligiöse Verständigung, kennt Kirche auch als Pastor in der Marktkirche Hannover, wo er bis 2009 tätig war. Hesam Asadi hat seine musikalischen Wurzeln in Kurdistan. Mit der Kamantsche, die er bei seinem Musikstudium in Teheran lieben lernte, zaubert er eine ungewöhnliche, musikalische Stimmung. Sein musikalisches Wirken bildete dieser Musiker mit viel Gefühl für die besonderen Klänge dieses Streichinstruments aber auch der Daf an der Universität Hildesheim weiter. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Foto: privat
ListenausgabeSchützen tagenJahreshauptversammlungBei KerzenscheinHobbyausstellungAdventsfeier und BlutspendeterminSeniorennachmittagListenausgabeBernd Farger wird neuer VorsitzenderForstmeisterschaftSchlachtewurst EssenHobbyausstellung im
Gemeindehaus
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Spielmannszug Schloß Ricklingen wird 70 Jahre

SCHLOß RICKLINGEN (gi). Der Spielmannszug Schloß Ricklingen ist durch seine Musik sowohl im Bereich der Stadt Garbsen als auch über die Stadtgrenzen hinaus mit Auftritten wie beim Maibaumaufstellen, Schützen- und Erntefesten, Lampionumzügen und vielen weiteren Auftritten sehr bekannt geworden. Ein weiterer Höhepunkt für alle Spielleute ist die Teilnahme am Schützenausmarsch beim größten Schützenfest der Welt in Hannover, Musik machen für über 100.000 Menschen ist immer ein schönes Erlebnis. Stolz ist der Verein ebenfalls über das Musizieren zur Wiedervereinigung am ehemaligen Grenzübergang Marienborn mit dem befreundeten Spielmannszug aus Premnitz. Die Musik steht immer an erster Stelle. Geübt wird montags gegenüber der Kirche. Im Repertoire stehen neben der klassischen Marschmusik auch moderne Stücke, deren Umsetzung nicht immer einfach ist und viel Übung verlangt. Doch auch wenn die Töne nicht immer gleich passen, steht die Freude an der gemeinschaftlichen Musik immer an erster Stelle. Allerdings brauchen auch die eifrigsten Musiker mal eine Erholung, so dass der Verein regelmäßig Tages- und Wochenendfahrten für seine Mitglieder organisiert. Dass der Verein auch selber Feste ausrichten kann, beweist er seit 29 Jahren mit der Aktion „Der Nikolaus kommt”, die auch vor zwei Jahren von der Stadt Garbsen als tatkräftiges Engagement für Brauchtum und gutes Miteinander ausgezeichnet wurde. 70 Jahre Spielmannszug Schloß Ricklingen, das ist gelebte Liebe zur Musik und gemeinschaftliche Vereinsarbeit im Wandel der Zeit. Deshalb bedauern es die Spielleute sehr, dass sie ihr Jubiläum nicht wie gewohnt feiern können. Zumal die Jubiläen in der Vergangenheit immer ein Fest für das ganze Dorf waren und Freunde und Vereine aus fern und nah gekommen sind. Aber der Spielmannszug schaut positiv in die Zukunft.
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