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Organisatorin Alexandra Mortfeld (vorn links) als Medusa, dahinter die beiden Pferde (links „Lissi“, ein international erfolgreiches Springpferd) mit dem toten Brautpaar.

„Halloween“-Ausritt

30 Reiterinnen vom Reiterhof und auch aus der Umgebung trafen dem Anlass entsprechend verkleidet ein. Leider hatte es auf dem Weg in die Feldmark über den Wedekindweg Richtung Voigtstraße und zurück an der Kirche vorbei einen Regenschauer gegeben. Das hat wohl doch einige Zuschauer dazu bewogen, zu Hause zu bleiben. Organisatorin Alexandra Mortfeld war aber dennoch mit der Resonanz zufrieden. „Wir haben uns nach dem Austritt gemütlich zusammengesetzt und was grusliges gegessen“, sagte Mortfeld. Sie führte den Ausritt als „Medusa“ an. Natürlich war alles, was in der Halloween-Szene Rang und Namen hat, dabei: Hexen, Henker, Pippi Langstrumpf, totes Brautpaar, toter Pumuckl, Dracula, Prinzessin, Teufel, Vampire und einiges mehr. Für die Sicherheit des Halloween-Reiterumzuges sorgte die Feuerwehr aus dem Ort. Die Veranstaltung ist in der Region und vermutlich auch darüber hinaus einmalig. Foto: gi
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Forstmeisterschaft

SCHLOß RICKLINGEN (gi). Auf dem Hof von Ingo Brüning fand die 10. Forstmeisterschaft der Ü40-Fußballmannschaft statt. Corona-bedingt wurde der Wettbewerb jetzt erst für dieses Jahr durchgeführt. Bei dem Wettbewerb wurde mit Kettensägen verschiedener Hersteller aus unterschiedlichen Hubraum-/PS-Klassen und Schwertlängen unter Flutlicht gesägt. Jeder Teilnehmer sägte nicht nur mit seiner eigenen Kettensäge an, sondern auch mit den Sägen der Mitbewerber. Dadurch wurden Materialvorteile ausgeglichen. Zwei Disziplinen galt es zu meistern. Bei der ersten musste eine Scheibe mit einem Schnitt von oben abgesägt werden. Der Schnitt muss möglichst schnell und gerade ausgeführt werden. Bei der zweiten Disziplin mussten zwei Scheiben („Cookies”) von möglichst gleichmäßiger Dicke (50 Millimeter) mit der Motorsäge abgeschnitten werden. Bei einer Abweichung gab es Strafpunkte, zusätzlich kam es auch hier auf die Zeit an. Vorjahressieger Peter Brescher war in der ersten Disziplin schnell unterwegs. Die Säge von Dave Plummer wurde ihm aber zum Verhängnis. Sie baute in der Schnittleistung von Teilnehmer zu Teilnehmer stark ab, so dass die Sägezeiten stark verzerrt wurden. Er fiel chancenlos zurück. Dave Plummer und Bernd Heinemann profitierten davon und lieferten sich bei der zweiten Disziplin ein Kopf an Kopf-Rennen. Das konnte Heinemann dann knapp für sich entscheiden. Den dritten Platz belegte Holger Niedenzu, der zwar schnell unterwegs war, aber ein paar ungenaue Cookies verhinderten seinen Sieg. Heinemann durfte den Wanderpreis, eine Gürtelschnalle in Form einer Kettensäge, mit nach Hause nehmen. Sie ist von ihm bei Feierlichkeiten im Ort zu tragen, eine Bürde, der er sehr gerne nachkommt. Es war wieder mal ein spannender Wettbewerb, bei dem neben den Aktiven auch die zahlreichen Zuschauer ihren Spaß hatten.
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