Der Ortsrat Wunstorf hat vor der Oststadtschule zwei Spitzahorne und eine Erle gepflanzt. Wenn die Bäume ausgewachsen sind und eine Höhe von rund 20 Metern erreicht haben, sollen sie vor allem Schatten spenden und die Sonneneinstrahlung in die Klassenräume verringern. Zwar handelt es sich nicht um sogenannte Zukunftsbäume, dennoch gelten die Baumarten als nachhaltig. Sie bieten zahlreichen Insekten und Vögeln Nahrung und Lebensraum und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt. Die neu gepflanzten Bäume sind derzeit etwa zwei bis drei Jahre alt.
Es war eine der letzten Aktionen des Ortsrates Wunstorf in der laufenden Wahlperiode. Zwischen 2021 und 2026 haben die Mitglieder des Gremiums gemeinsam mit Mitarbeitern der Stadt im gesamten Kernstadtgebiet rund 50 bis 60 Bäume gepflanzt. Ortsbürgermeister Thomas Silbermann hofft, dass auch der neu gewählte Ortsrat diese Tradition fortsetzt.
Wunstorf engagiert sich für mehr Natur in der Stadt und nimmt seit Juni 2026 am Label-Verfahren „StadtGrün naturnah“ teil. Mit dem Label honoriert das Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt e.V., dessen Mitglied Wunstorf ist, bereits seit mehreren Jahren das Engagement von Städten und Gemeinden für ein ökologisches Grünflächenmanagement. Die Stadt hat Ende September ihre Bestandserfassung beim Bündnis eingereicht. Darauf aufbauend entwickelt sie im Jahr 2027 einen Maßnahmenplan zur naturnahen Entwicklung der innerstädtischen Grünflächen.