Vier Teams, ein Ziel | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Vier Teams, ein Ziel

Haben sich zusammengetan: Die Teilnehmer des Turniers. (Foto: privat)
Haben sich zusammengetan: Die Teilnehmer des Turniers. (Foto: privat)
Haben sich zusammengetan: Die Teilnehmer des Turniers. (Foto: privat)
Haben sich zusammengetan: Die Teilnehmer des Turniers. (Foto: privat)
Haben sich zusammengetan: Die Teilnehmer des Turniers. (Foto: privat)

Ein Fußballturnier in der Johanniter-Notunterkunft Steinhude hat am Wochenende den interkulturellen Austausch und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Rund 50 geflüchtete Männer aus verschiedenen Herkunftsländern kamen zusammen, um gemeinsam Fußball zu spielen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Organisiert und begleitet wurde das Turnier von drei Sozialarbeitern sowie der Einrichtungsleitung Jessica Neu. Gemeinsam mit den Teilnehmern sorgten sie für einen reibungslosen Ablauf. Auch die Haustechniker trugen zum Gelingen der Veranstaltung bei und kümmerten sich um die Verpflegung am Grill.

Insgesamt traten vier Mannschaften gegeneinander an. Die Spiele verliefen ausgeglichen und waren von Fairness und gegenseitigem Respekt geprägt. Auf dem Platz zeigten sich unterschiedliche Spielverläufe – mit viel Einsatz, Freude über gelungene Spielzüge und Enttäuschung über verpasste Chancen. Besonders auffällig war der ausgeprägte Teamgeist. Viele der Spieler kannten sich vor dem Turnier nicht, dennoch entstanden schnell Kontakte und ein gemeinsames Miteinander. Teilgenommen haben Bewohner der Notunterkunft Steinhude, des Luther Wegs sowie aus dem städtischen Wohnraum. Ein besonderer Dank gilt Schiedsrichter Umut Özden, der kurzfristig eingesprungen ist und mit seiner Spielleitung zum gelungenen Ablauf beigetragen hat.

Bei rund 20 Grad klang der Tag in geselliger Atmosphäre bei Bratwurst und Pommes aus. Am Ende wurde ein Siegerteam gekürt. Einrichtungsleiterin Jessica Neu zog ein positives Fazit: Das Fußballturnier zeige, wie Sport Menschen unabhängig von Herkunft, Sprache oder Lebensgeschichte zusammenbringe und das Zusammenleben fördere.


André Tautenhahn (tau)
André Tautenhahn (tau)
Freiberuflicher Journalist
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