Die Windmühle „Paula“ ist nicht nur eines der Wahrzeichen von Steinhude, sondern auch ein lebendiges Museum, ein technisches Denkmal und Partner des Naturparks Steinhuder Meer. Auch für die kommende Saison hat der Verein zur Erhaltung der Steinhuder Windmühle wieder ein vielfältiges Programm zusammengestellt.
Wenn auch seit Jahrzehnten in der Windmühle kein Korn mehr gewerblich gemahlen wird, so ist sie aber auch keineswegs stillgelegt. Erst im Februar wurden wieder 35 Kilo Korn an einem Sonntag gemahlen, wie Jürgen Bredthauer, Vorsitzender des Vereins, berichtet. Kein Einzelfall, denn hier wird tatsächlich noch immer regelmäßig Korn gemahlen. Wer gerne einmal wissen möchte, wie „Paula“ funktioniert, hat dazu im März Gelegenheit. Am 15. März gibt es ab 13 Uhr Informationen und Einweisungen in die Funktion der Mühle für Mitglieder des Mühlenvereins. Da noch wenige Plätze frei sind, können sich interessierte Mitglieder gerne noch anmelden. Am 29. März wird die Veranstaltung ab 13 Uhr für alle Interessierten aus der Region angeboten. Auch hierfür ist eine Anmeldung erforderlich unter info@windmuehle-steinhude.de oder unter 0155/63544117.
Von März bis Oktober ist die Mühle jeden ersten Sonntag im Monat jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet. In der Saison auch zusäzlich jeden Mittwoch ab 17 Uhr. Mühlenfeste gibt es am 25. Mai (Pfingstmontag) und am 27. September (Herbstfest). Nicht nur für Erwachsene sondern auch für Kinder ist dieses technische Kleinod sehr interessant. So gibt es ein Mühlenquiz, unterteilt in zwei Altersgruppen. Mit einer Handmühle können Kinder das Mahlen auch einmal selber ausprobieren. In diesem Jahr ist „Paula“ nicht nur ein Angebot im „Wunstorfer Ferienspaß“ sondern auch im „Ferienspaß Garbsen“. Dort steht eine Fahrradtour zur Mühle samt Besichtigung auf dem Programm. Als Naturpark-Partner ist die Mühle Station von zwei Touren, die der Naturpark anbietet. Auch außerhalb der Öffnungszeiten kann man Führungen nach Absprache unter info@windmuehle-steinhude.de oder unter 0155/63544117 vereinbaren.
Die Windmühle ist gut durch den Winter gekommen, so Bredthauer. Im vergangenen Jahr wurde die Schmierung der Windrose erneuert und kürzlich erfolgte ein Freischnitt rund um die Mühle. Zu Weihnachten hat der Verein im Neubaugebiet rund um die Mühle 30 Taschen verteilt, um mit den neuen Nachbarn ins Gespräch zu kommen. Eine Aktion, die gut ankam. Denn fest steht auch, dass es für den Fortbestand der Mühle ganz wichtig ist, ein breit angelegtes Interesse und Engagement für dieses technische Denkmal zu schaffen. Und so freut sich der Verein über jeden, der Lust hat, sich für „Paula“ zu engagieren.