Der Bauausschuss hat die Mitglieder für noch offene Sitze im künftigen Sanierungsbeirat ausgelost. In der Sitzung am Donnerstag, den 10. September wurden Vertreter verschiedener Gruppen sowie ihre Nachrücker bestimmt. Bei der ersten Ziehung sind aus 30 Bewerbungen zwei Bürgervertreter ausgewählt worden. Die Auslosung nahm die stellvertretende Ausschussvorsitzende Christiane Schweer (CDU) vor. Sie leitete die Sitzung an diesem Tag. Als Bürgervertreter wurden Petra Miller und Heidrun Brümmendorf bestimmt, als Nachrücker Andreas Grün und Neelam Rasche. In der zweiten Ziehung war der Vertreter der Eigentümer an der Reihe. Hier hatte es drei Bewerbungen gegeben. Ratsherr Leon Troschke (SPD) zog Stephanie Schröder und als Nachrücker Bernd Michaelis sowie Heike Leitner. Für die Vertretung der Mieter innerhalb des Sanierungsgebietes gingen zwei Bewerbungen ein. Die Auslosung übernahm Ratsfrau Anne Dalig von den Grünen. Den Sitz erhält Alexander Lawrence. Als Nachrücker fungiert Robert Conrad.
Für die Vertretung des Einzelhandels ohne Mitgliedschaft in der Werbegemeinschaft lag lediglich eine Bewerbung von Christoph Rüther vor. Eine Auslosung war demnach nicht erforderlich. Unbesetzt bleibt hingegen der Sitz für die Gastronomie. Nach Angaben der Stadt gab es hierfür keine Bewerbung. Die Verwaltung will den Sitz aber nicht unbesetzt lassen und daher alle Gastronomen im Sanierungsgebiet erneut anschreiben. Sollten mehrere Bewerbungen eingehen, ist eine Entscheidung erneut per Losverfahren spätestens in der konstituierenden Ratssitzung am 11. November geplant. Neben den ausgelosten Vertretern sind im Sanierungsbeirat auch Vertreter der Ratsfraktionen, des Ortsrates und der Verwaltung sowie verschiedener gesellschaftlicher Gruppen und Institutionen vertreten. Dazu zählen die Jugend, Menschen mit Behinderung, die Werbegemeinschaft, die Marktgilde, der Heimatverein, der Kulturring, das Forum Stadtkirche, der Verein Kultur im Bürgerpark, die Kirche und Stiftskirchengemeinde sowie der Sanierungsträger DSK.
Der Sanierungsbeirat soll die Umsetzung des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) begleiten. Dazu gehören neben der Neugestaltung der Fußgängerzone auch weitere Projekte in der Innenstadt. Zwar verfügt das Gremium über keine eigene Beschlusskompetenz und ersetzt keine politischen Entscheidungen. Seine Empfehlungen können jedoch in die Beratungen von Verwaltung und Rat einfließen und als Entscheidungsgrundlage dienen, so die Beschreibung des Aufgabenbereichs.