Der CDU-Stadtverband Wunstorf hat die formellen Vorbereitungen für die Kommunalwahl am 13. September abgeschlossen. Mit der Aufstellung der Kandidaten für den Stadtrat herrsche nun Klarheit darüber, wer für die CDU Farbe bekenne und antrete, erklärte der Vorsitzende des Stadtverbandes, Martin Pavel. Die Festlegung der rund 40 Kandidaten für die zwei Wahlbereiche verlief einvernehmlich. Zunächst hatte der Stadtverbandsvorstand am 4. Mai die beiden Listen gebilligt. Am Donnerstagabend (7. Mai) bestätigten schließlich die 45 anwesenden CDU-Mitglieder die Vorschläge im Hotel Wehrmann-Blume. Gegenstimmen oder Enthaltungen gab es nicht.
Die Liste für den Wahlbereich 1, der die Stadtteile Blumenau/Liethe, Klein Heidorn sowie die Wunstorfer Kernstadt umfasst, wird von Parteichef Martin Pavel angeführt. Es folgen Nadine Fricke, Torben Wegener, Bernd Heidorn, Jens Zotzmann, Nils Hasenbein, Michael Twele, Niko Riggers, Jörg Uebelmann, Bernd Schinke, Alexander Lawrence sowie weitere Kandidaten. Den Wahlbereich 2 mit den Ortsteilen Bokeloh, Großenheidorn, Idensen, Kolenfeld, Luthe, Mesmerode und Steinhude führt Christiane Schweer an. Auf den weiteren Plätzen stehen Heinrich Heimberg, Marcus Stolte, Frederik Bindt, Karl-Peter Philipps, Gabriele Schmitz, Alexander Glatzel, Axel Brockmann, Manfred Wenzel, Nils Thöldtau, André Schrader und weitere Kandidaten.
Mit dem Abschluss der Aufstellungsversammlungen habe die CDU einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Kommunalwahl erreicht, so Pavel. Die Partei stelle nicht nur für den Stadtrat zahlreiche Bewerber auf, sondern gehe auch in allen Ortsteilen mit insgesamt über 80 Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen. Zudem beschlossen die Mitglieder das neue Wahlprogramm der CDU. Das zehn Seiten starke Papier trägt den Titel „Wir. Für. Wunstorf – Wir handeln. Jetzt.“ Bereits der erste Satz der Präambel gibt die Richtung vor: „Wunstorf kann mehr.“ Die CDU will Veränderungen und hofft auf eine Wechselstimmung in der Stadt. „Wir wollen die stärkste Fraktion im Stadtrat bilden”, umriss Pavel eines der Wahlziele. Dem „Murks” der vergangenen Jahre müsse ein Ende bereitet werden, lautet ein weiteres. Dafür brauche Wunstorf auch einen neuen Bürgermeister. „Die letzten fünf Jahre haben gereicht”, so Pavel, der als Kandidat seiner Partei den Amtsinhaber von der SPD herausfordert. Dafür ist Pavel nach eigenem Bekunden bis in die Haarspitzen motiviert. Schließlich gehe es um die kommenden acht Jahre. Auf diesen Zeitraum ist die nächste Amtsperiode des Bürgermeisters festgelegt.