Erfahrung und Netzwerke | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Erfahrung und Netzwerke

Für die Kernstadt: Ortsbürgermeister Thomas Silbermann. (Foto: tau)
Für die Kernstadt: Ortsbürgermeister Thomas Silbermann. (Foto: tau)
Für die Kernstadt: Ortsbürgermeister Thomas Silbermann. (Foto: tau)
Für die Kernstadt: Ortsbürgermeister Thomas Silbermann. (Foto: tau)
Für die Kernstadt: Ortsbürgermeister Thomas Silbermann. (Foto: tau)

Thomas Silbermann will seine Arbeit als Ortsbürgermeister der Kernstadt fortsetzen. Der erfahrene Kommunalpolitiker der SPD tritt zur Kommunalwahl am 13. September erneut als Spitzenkandidat seiner Partei an. Seit 15 Jahren übt er das Amt des Ortsbürgermeisters aus und ist zudem Mitglied des Stadtrates sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Bäderbetriebe. Seine politische Arbeit versteht er als vernetztes Wirken, mit dem Anspruch, pragmatische Lösungen zu ermöglichen, die die Kernstadt voranbringen.

Entwicklung der Innenstadt

Eines seiner zentralen Themen bleibt die Innenstadtentwicklung. Besonders am Herzen liegt ihm der Ausbau der Kulturmeile zwischen Abtei, Stadtkirche und Stadttheater. Die Theaterbar soll weiter gestärkt und zu einer verlässlichen Anlaufstelle für Kultur und Tourismus entwickelt werden. Auch die Stiftskirche müsse stärker in das kulturelle Zentrum der Stadt rücken, sagt Silbermann. In Abstimmung mit der Klosterkammer arbeite er schon länger daran, dieses historische Bauwerk sichtbarer und besser eingebunden zu präsentieren. Wichtig sei, die Aktivitäten in der Innenstadt zu unterstützen und die Wahrnehmung der City positiv zu gestalten. „Wir dürfen nicht den Ast absägen, auf dem wir sitzen“, betont Silbermann. Die Sanierung der Innenstadt sei eine große Herausforderung, die nur gemeinsam zu lösen sei. Das Allgemeinwohl müsse dabei stärker gewichtet werden als Einzelinteressen. Bürgerbeteiligungen seien wertvoll, da diese Formate zu einer ausgewogenen Debatte beitragen.

Zukunft des Wunstorf Elements

Ein weiteres großes Thema ist das Wunstorf Elements. Die längere Schließzeit habe man genutzt, um personell neue Strukturen zu schaffen und ein überarbeitetes Zukunftskonzept für den Umbau des Bades vorzulegen. Das Team sei motiviert, die Kommunikation verbessert und neue Ideen entwickelt. Die Wiedereröffnung habe zudem gezeigt, wie elementar das Bad für die Stadt sei. „Jeder Euro ist gut investiert für die Zukunft“, so Silbermann. Der Stadtrat hat das neue Konzept mit einem Finanzrahmen von rund 40 Millionen Euro gebilligt, was nach Einschätzung Silbermanns nach wie vor realistisch kalkuliert ist.

Sport, Mobilität und Schulen

Auch die Weiterentwicklung des Sportzentrums in der Barne bleibt ein wichtiges Thema. Die Stadt sei bereits gut aufgestellt – die neue Sporthalle steht kurz vor der Fertigstellung –, dennoch gebe es weiteren Bedarf. So sei etwa ein vierter Sportplatz notwendig, um die Nachfrage nach Spiel- und Trainingsflächen zu decken. Beim Thema Mobilität setzt Silbermann auf den weiteren Ausbau des Radwegenetzes und die konsequente Sicherung der Schulwege. Die bauliche Entwicklung der Schulen, insbesondere im Hinblick auf Ganztagsangebote, soll vorangetrieben werden. Zudem spricht er sich für eine zentrale Essensversorgung für Kitas und Schulen aus und verweist auf das erfolgreiche Modell der KGS Neustadt.

Wohnungsbau und Naherholung

Beim Wohnungsbau kündigt Silbermann an, dass es bald einen Vorschlag zur Entwicklung des Vion-Geländes geben soll. Auch das Thema Naherholung bleibt auf der Agenda: Die Renaturierung der Alten Südaue im Bereich des ehemaligen Freibadgeländes und des Jahnplatzes sei nicht vergessen. Obwohl ein erster Förderantrag scheiterte, prüfe man weitere Programme und Fördertöpfe, um das Projekt doch noch umzusetzen.


André Tautenhahn (tau)
André Tautenhahn (tau)
Freiberuflicher Journalist
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