Masterplan in Arbeit | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Masterplan in Arbeit

Hat Akzeptanzprobleme: Die Fußgängerzone Alter Winkel. (Foto: wb)
Hat Akzeptanzprobleme: Die Fußgängerzone Alter Winkel. (Foto: wb)
Hat Akzeptanzprobleme: Die Fußgängerzone Alter Winkel. (Foto: wb)
Hat Akzeptanzprobleme: Die Fußgängerzone Alter Winkel. (Foto: wb)
Hat Akzeptanzprobleme: Die Fußgängerzone Alter Winkel. (Foto: wb)

In vier Monaten stehen die Kommunalwahlen in Niedersachsen an. Im Vorfeld bringen sich die zur Wahl stehenden Parteien schon mal in Position. Die SPD arbeitet nicht nur an einem Masterplan für Steinhude, sondern wirft auch die Idee einer Fußgängerzone für den Steinhuder Ortskern erneut in die Diskussion.

In der Ortsratssitzung am 31. Januar 2024 wurde der Antrag der SPD-Ortsratsfraktion zur versuchsweisen Einführung einer Fußgängerzone für die Straßen Neuer Winkel und Graf-Wilhelm-Straße eingebracht. Unter Einsatz der Polleranlage sollte eine Testphase parallel zu den Sommerferien in Niedersachsen und NRW durchgeführt werden. Der Vorschlag wurde damals mit sechs Nein-Stimmen zu drei Ja-Stimmen abgelehnt. Die Mehrheit der Ortsratsmitglieder wollte einem erst Monate später in Auftrag gegebenen Verkehrsgutachten nicht vorgreifen. Außerdem sollte erst einmal für Akzeptanz der Fußgängerzone Alter Winkel gesorgt werden. Im Rahmen einer vorab durchgeführten Anwohnerbefragung hatten sich allerdings neun Anwohner positiv zur dieser Initiative geäußert.

Nun also ein neuer Vorstoß vor der öffentlichen Vorstellung des Verkehrsgutachtens und nach wie vor defizitärer Akzeptanz des Alten Winkels als Fußgängerzone. Ziel dieses erneuten Vorstoßes ist es, die Attraktivität im Ortskern zu steigern. „Ein lebendiger Ortskern braucht Raum für Menschen. Wer nach Steinhude kommt, soll entspannt bummeln, einkaufen und verweilen“, so Nils Hoffmann, SPD-Ortsratsfraktionsvorsitzender und Kandidat für das Amt des Ortsbürgermeisters. Nach dem Willen der SPD soll nun ernsthaft die Einführung einer Fußgängerzone geprüft und gemeinsam mit den Menschen vor Ort und im Austausch mit Geschäftsinhabern gestaltet werden. Dabei strebt man ein pragmatisches Vorgehen an. So soll es zunächst eine Testphase geben. Dabei ist dieser Vorstoß keine Eintagsfliege, sondern eingebunden in ein umfassendes Zukunftskonzept für Steinhude. Dazu gehören dann auch die Punkte: Verkehr, Ortskernentwicklung, Tourismus, Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung rund um das Steinhuder Meer. „Wir wollen, dass sich Steinhude weiterhin positiv entwickelt, mit klaren Ideen, konkreten Projekten und einem verlässlichen politischen Kurs“, so der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, Martin Ehlerding.


Verena Walter-Bockhorn (wb)
Verena Walter-Bockhorn (wb)
Freie Journalistin
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