Baustart in Steinhude-Süd | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Baustart in Steinhude-Süd

Offizieller Spatenstich am „Viertel vorm Meer” (v.li.): Meric Kilic, Nadine Stüwe, Markus Sack, Ortsbürgermeisterin Christiane Schweer, Bürgermeister Carsten Piellusch, Sebastian Mielke und Thomas Kuwalik. (Foto: wb)
Offizieller Spatenstich am „Viertel vorm Meer” (v.li.): Meric Kilic, Nadine Stüwe, Markus Sack, Ortsbürgermeisterin Christiane Schweer, Bürgermeister Carsten Piellusch, Sebastian Mielke und Thomas Kuwalik. (Foto: wb)
Offizieller Spatenstich am „Viertel vorm Meer” (v.li.): Meric Kilic, Nadine Stüwe, Markus Sack, Ortsbürgermeisterin Christiane Schweer, Bürgermeister Carsten Piellusch, Sebastian Mielke und Thomas Kuwalik. (Foto: wb)
Offizieller Spatenstich am „Viertel vorm Meer” (v.li.): Meric Kilic, Nadine Stüwe, Markus Sack, Ortsbürgermeisterin Christiane Schweer, Bürgermeister Carsten Piellusch, Sebastian Mielke und Thomas Kuwalik. (Foto: wb)
Offizieller Spatenstich am „Viertel vorm Meer” (v.li.): Meric Kilic, Nadine Stüwe, Markus Sack, Ortsbürgermeisterin Christiane Schweer, Bürgermeister Carsten Piellusch, Sebastian Mielke und Thomas Kuwalik. (Foto: wb)

Mit dem symbolischen Spatenstich fiel am 23. April der offizielle Startschuss für den Bau und den Verkauf von 38 Reihenhäusern und Einfamilienhäusern der DORNIEDEN Gruppe im „Viertel vorm Meer“.

Engagement im Norden

Die Wurzeln der DORNIEDEN Gruppe liegen in Mönchengladbach und reichen bis in das Jahr 1913 zurück. Gegründet als Familienunternehmen ist es heute in einer Holdingstruktur organisiert. Mit seinen Bauträgermarken DORNIEDEN Generalbau und VISTA Reihenhaus realisiert das Unternehmen die ganze Bandbreite des Bauens. Seit fünf Jahren auch in Norddeutschland. Zusammen mit Städten und Gemeinden entwickelt das Unternehmen als Projektentwickler innovative, zukunftsorientierte Quartiere. Dazu gehören klimafreundliche Energiekonzepte und Mobilitätskonzepte, attraktive Lebensräume sowie langfristige wirtschaftliche Betriebskonzepte. Eckpunkte, die sich auch im Bauprojekt im „Viertel vorm Meer“ wiederfinden lassen.

So lobte Markus Sack (Niederlassungsleiter Region Nord) die Zusammenarbeit mit der Stadt Wunstorf. Man hat sich bewusst für dieses Projekt entschieden, weil das Bauplanverfahren bereits abgeschlossen war. So kann man sofort mit dem Bau anfangen. Auf Wunsch der Stadt wird jedes Haus E-Mobilität erhalten. Außerdem erfolgt die Energieversorgung nachhaltig über eine Quartierswärmepumpe, was kostengünstiger ist. Ein Dämpfer ist, dass es die zunächst geplante Kita aktuell nicht geben wird. Trotzdem loben alle die gute Infrastruktur von Steinhude und die Nähe zum Steinhuder Meer. Eine Tatsache, die Ortsbürgermeisterin Christiane Schweer (CDU) in ihrer Ansprache mit den Worten zusammenfasste: „Wohnen, wo andere Urlaub machen.“

Bauen und verkaufen

Bürgermeister Carsten Piellusch (SPD) betonte, dass die Realisierung der 38 Häuser nur ein Teilabschnitt des „Viertels vom Meer“ ist. Schließlich sind auch immer noch 110 Wohnungen geplant. Wann die realisiert werden, kann an diesem Tag nicht geklärt werden. Allerdings betonte Markus Sack, dass seine Gruppe einen Quadratmeter im Reihenhaus um 800 Euro günstiger erstellt als es im Geschosswohnungsbau möglich wäre. Aus diesem Grunde fällt es Wohnungsbauunternehmen so schwer, entsprechende Bauvorhaben zu realisieren. Abhilfe kann da nur eine Förderung bewirken, so Sack. Und so wird man wohl noch auf die Wohnungen warten müssen, vor allem auf erschwingliche Mietwohnungen. Denn aktuell werden in Steinhude hauptsächlich Eigentumswohnungen gebaut, was den mehr als angespannten Wohnungsmarkt nicht wesentlich entlastet.

Trotzdem sind Piellusch und Schweer froh, dass sich nun endlich etwas auf dem schon länger als Baugebiet ausgewiesenen Areal tut. Die Häuser werden über eine Wohnfläche von 129 Quadratmetern verteilt auf vier bis fünf Zimmer verfügen. Dank serieller Planung können die Häuser zu einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis realisiert werden. „Unser Anspruch ist es, qualitätsvolle Häuser in attraktiver Lage zu bauen, die für viele Menschen bezahlbar bleiben“, so Sack. Erste Interessenten haben sich bereits bei Meric Kilic (Geschäftsführer von Wert & Raum Immobilien und für den Verkauf zuständig) gemeldet. Parallel zu Steinhude entwickelt die Gruppe auch im Seelzer Ortsteil Gümmer ein Wohngebiet (wir berichteten hier und hier).


Verena Walter-Bockhorn (wb)
Verena Walter-Bockhorn (wb)
Freie Journalistin
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