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Bürgermeisterin Andrea Lange zeichnet Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote mit dem Rintelner „Messetaler” aus. (Foto: ste)

Lebenslang Messeprivilegien

Da trieb es Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote bei der Eröffnung der 633. Rintelner Messe Kreisbrandmeister doch die Tränen in die Augen. Er wurde von Bürgermeisterin Andrea Lange mit dem „Messetaler” ausgezeichnet, einer Ehrung, die seit 1986 verliehen wird an Menschen, die sich in besonderer Weise um die Rintelner Messe und als Ehrenamtliche verdient gemacht haben. Der erste Preisträger war der damalige Schaustellersprecher Günther Michaelsen, im vergangenen Jahr wurde Ex-Bürgermeister Thomas Priemer ausgezeichnet. Klaus-Peter Grote, so die Bürgermeisterin, stehe mit seinem selbstlosen Einsatz als Ehrenamtlicher 22 Jahre an der Spitze der Kreisfeuerwehr und wenn man sich die Frage stelle, ob ein Kreisbrandmeister eine solche Rinteln spezifische Auszeichnung brauche, dann laute die Antwort klar: „Ja!” Der Messetaler sei die Bürgerkrone für Menschen, die für andere wirkten und mit dem Taler werde nicht nur der Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote ausgezeichnet, sondern auch der Mensch. Sichtlich gerührt nahm Grote den Preis an und betonte, dass er froh und stolz sei, dass er bis zum 67. Lebensjahr den Posten des Kreisbrandmeister ausüben durfte. Nach alter rechtlicher Regelung hätte er das lediglich bis zum 62. Lebensjahr gedurft. 2026 geht Grote in den verdienten Feuerwehr-Ruhestand. Was er für Privilegien als Träger des Messetalers hat? Auf Lebzeiten ist Grote nun eingeladen zum feierlichen Messeempfang!
Durch die Haltung von eigenen Bienen tragen die Schülerinnen und Schüler dazu bei, die wichtige Rolle dieser Insekten bei der Bestäubung und damit der Erhaltung der Biodiversität zu verstehen. (Foto: privat)

Auszeichnung für Klimaschutzengagement

Die Berufsbildende Schule (BBS) Rinteln wurde für ihr Klimaschutzengagement ausgezeichnet. Im Rahmen des Projekts „Klimaschutz mit Wirkung“ überreichte Burkhard Wolters von der Leitstelle für Klimaschutz des Landkreises Schaumburg einen symbolischen Scheck über 750 Euro. Schulleiter Thomas Piepho nahm die Auszeichnung gemeinsam mit den Klimabeauftragten Nadine Nonnenberg und Kai Nitzke entgegen. Das Geld soll für weitere Schülerprojekte genutzt werden. Die BBS Rinteln wurde bereits mehrfach für ihr Engagement im Klimaschutz gewürdigt. Die Schule setzt sich durch Projekte für nachhaltigen Ressourceneinsatz ein, etwa durch Strom- und Wärmeverbrauchsreduzierung. Das Team Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bot eine Fortbildung an, um Nachhaltigkeit stärker in den Schulalltag zu integrieren. Ein weiteres Projekt ist die Reaktivierung des Schulgartens, unterstützt von einem „Ackercoach“. Nadine Nonnenberg betonte, dass der Garten nicht nur Lernort, sondern auch Ort der Naturbegegnung und Umweltbewusstheit ist. Neu im Engagement ist die Gründung einer Schulimkerei, bei der die Schüler die Bedeutung der Bienen für die Biodiversität und das Ökosystem verstehen. Die Klasse BEG22B, die die Imkerei mit aufgebaut hat, feierte kürzlich die erste Honigernte. Burkhard Wolters zitierte Jimmy Carter mit den Worten: „Wir müssen uns darauf vorbereiten, unsere Lebensweise zu ändern, sonst wird es uns die Natur auf unerbittliche Weise aufzwingen.“ Die Schule bedankt sich bei allen Beteiligten und freut sich auf weitere Umweltprojekte.
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