Technische Lösung: Fischklappe in Graben installiert | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Technische Lösung: Fischklappe in Graben installiert

Lässt nur noch Wasser durch: Eine Fischklappe. (Foto: Stadt Wunstorf)
Lässt nur noch Wasser durch: Eine Fischklappe. (Foto: Stadt Wunstorf)
Lässt nur noch Wasser durch: Eine Fischklappe. (Foto: Stadt Wunstorf)
Lässt nur noch Wasser durch: Eine Fischklappe. (Foto: Stadt Wunstorf)
Lässt nur noch Wasser durch: Eine Fischklappe. (Foto: Stadt Wunstorf)

Eine neue Fischklappe verhindert künftig, dass Schwärme aus dem Steinhuder Meer in einen Nebenkanal bei Großenheidorn-Strand gelangen und dort verenden. Die Stadt und mehrere Institutionen haben gemeinsam eine technische Lösung umgesetzt, um das wiederkehrende Fischsterben zu stoppen. Das trat in den vergangenen Jahren vermehrt in dem Graben, einem Gewässer III. Ordnung, auf. Warum die Fische dorthin wandern, ist weiterhin unklar. Um das wiederkehrende Problem zu lösen, fanden im vergangenen Jahr mehrere Gespräche zwischen der Region Hannover, dem Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, dem Grundstückseigentümer, dem Anglerverband und der Stadt Wunstorf statt.

Bei einem gemeinsamen Ortstermin wurde beschlossen, eine sogenannte Fischklappe zu installieren. Diese Vorrichtung ermöglicht weiterhin den ungehinderten Abfluss des Grabens in das Steinhuder Meer, verhindert jedoch, dass Fische aus dem Meer in den Graben gelangen. Die Fischklappe ist inzwischen an der Einleitestelle im betroffenen Abschnitt eingebaut. Die Kosten für die notwendige Kunststoffklappe übernimmt das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser. Die Stadt Wunstorf trägt die Ausgaben für die Führungsschienen sowie den Personalaufwand. Mit der neuen technischen Lösung soll künftig ausgeschlossen werden, dass erneut Fische in den Graben schwimmen und dort verenden.

Ein Bild von Anliegern: Verendete Fische in einem Graben. (Foto: privat)
Ein Bild von Anliegern: Verendete Fische in einem Graben. (Foto: privat)

Fische weichen aus

Immer wieder kommt es zu Fischwanderungen im Steinhuder Meer. Wanderungen, die oft tödlich für die Fische enden. So auch im Graben Seerosenweg/Flügelhorst. Ein Umstand, der den Behörden bereits seit Jahren bekannt ist. Ein Biologe klärt auf.

André Tautenhahn (tau)
André Tautenhahn (tau)
Freiberuflicher Journalist
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