Spiel und Spaß für alle | Wunstorfer-Stadtanzeiger

Spiel und Spaß für alle

Müssen sich über die Richtung einigen: Carsten Piellusch und Christiane Schweer an einem Drehspielzeug. (Foto: wb)
Müssen sich über die Richtung einigen: Carsten Piellusch und Christiane Schweer an einem Drehspielzeug. (Foto: wb)
Müssen sich über die Richtung einigen: Carsten Piellusch und Christiane Schweer an einem Drehspielzeug. (Foto: wb)
Müssen sich über die Richtung einigen: Carsten Piellusch und Christiane Schweer an einem Drehspielzeug. (Foto: wb)
Müssen sich über die Richtung einigen: Carsten Piellusch und Christiane Schweer an einem Drehspielzeug. (Foto: wb)

In den vergangenen Wochen ist fleißig an der Erweiterung des Spielplatzes im Kurpark gearbeitet worden. Rechtzeitig zum Saisonbeginn ist alles fertig. Bei schönem Frühlingswetter wurde er nun von Ortsbürgermeisterin Christiane Schweer und Bürgermeister Carsten Piellusch eröffnet.

Ausbau

Ziel der Maßnahme war es, das Angebot für Kinder bis drei Jahre deutlich zu verbessern, wie Piellusch im Rahmen der Eröffnung ausführte. Außerdem sollten die bestehenden Spielgräte für Kinder ab drei Jahren ergänzt werden und zugleich ein barrierefreier Bereich geschaffen werden. Zusäzlich wurden Rampen installiert, so dass der neu gestaltete Spielplatz auch Menschen mit Mobilitätseinschränkung Möglichkeiten zum Spielen und Spaß haben bietet. Eine Stadtgesellschaft muss alle Menschen einschließen, stellte Piellusch im Hinblick auf den ersten integrativen Spielplatz im Stadtgebiet fest. Das die Wahl gerade auf Steinhude fiel, lag an besseren Argumenten, so Schweer. So befinden sich Toiletten in unmittelbarer Nähe und mit der Haltestelle An der Friedenseiche auch gut per ÖPNV zu erreichen. Der Dank beider galt dann vor allem dem zuständigen Fachbereich der Stadt Wunstorf und der ausführenden Firma. Gefördert wurden die Maßnahmen mit Mitteln aus dem LEADER-Projekt der Europäischen Union.

Spielzonen

Schon während der Eröffnung konnte man feststellen, dass der neu gestaltete Spielplatz perfekt auf die Bedürfnisse der kleinen und großen Besucher abgestimmt ist. Begeistert probierten zahlreiche Kinder die Spielgeräte aus. Die Erwachsenen spendeten Lob. So ist der Spielplatzbereich im Kurpark jetzt in verschiedene Zonen aufgeteilt. Da gibt es den erweiterten Sandbereich für Kleinkinder mit Rutsche und Piratenschiff. Passend zu Steinhude gibt es auch einen Wasserspielbereich. Ganz neu ist die Ruhezone mit Klangspiel und Hängematten. Nicht nur die bekannten Sandwege verbinden die einzelnen Bereiche miteinander, sondern auch Vliesmatten sorgen dafür, dass Menschen mit Mobilitätseinschränkungen von einem Gerät zum nächsten gelangen können. Eine Rampe ermöglicht den Zugang zu einem Holzschiff und zum Trampolin. Ein hölzerner Kaufmannsladen ist so konzipiert, dass alle zusammen dort spielen können. Spezielle Schaukeln und weg klappbare Barrieren an Zugängen zu Spielgeräten wie beim Drehspiel runden das Angebot ab.


Verena Walter-Bockhorn (wb)
Verena Walter-Bockhorn (wb)
Freie Journalistin
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